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Diary Dezember 2007

Diary-Übersicht | 2007: November


26.12.07

Album 2007: Que ano sensacional!

Das abgelaufene Jahr 2007 war wohl eines der bewegtesten in der Karriere des RamirezArtist. Bekannt aus Funk und Fernsehen, die Premiere der Panoptico Choreographie und ein unvergleichlicher Besuch der Zaratistas in der Hauptstadt Berlin- das sind die zentralen Ereignisse dieses Jahres.

Blättern wir es also auf – das Album 2007. Vamos!

Panoptico Acustico Curioso: Neues Abendprogramm „Antes vivir mal, que morir!“ wird choreographiert
Die neue Show entwickelt sich im Februar 2007 in Zusammenarbeit mit dem Clown und Regisseur Stefan Schiegl prächtig. Das Panoptico gastiert im Etablissement G. und liefert bislang in Deutschland noch nie gesehenes musikalisches Zirkuskabarett aus Elementen amerikanischer Side-Shows vergangener Jahre und feinstem akustischen Zapatistenrock ab.

Höhepunkte der Show sind sicherlich die Fakirnummern des Directores Il Magistro und die spektakuläre Zwangsjackenentfesselung nach der Pause. Mehrere Menschen bleiben an diesem Abend auf der Straße stehen und glotzen durch die Fensterscheiben. Ein Passant konnte gegen Mitternacht von einem Türsteher gerade noch daran gehindert werden, die Polizei wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu rufen.

Der Einzige, der sich vor und nach der Show richtig erregte, war jedoch der Meister höchstpersönlich. Nach nervenaufreibenden Gagenverhandlungen wurde ihm noch zugetragen, dass man bei seiner Entfesselungsnummer beinahe die Gesetzeshüter hinzugerufen hätte.

Sein damaliges nächtliches Ausrufen und Fluchen ist noch heute legendär: „Ein Direktor wird nicht von der Polizei abgeholt, sondern das Regime befiehlt die Exekutive. Das war immer so und das bleibt immer so! Antonio lauf sofort zum Präsidium und sag denen das. Und bring auf dem Rückweg eine Flasche aus dem Schnapsladen mit!“

Das Nacht-Programm des Panoptico im Einzelnen.

Il Magistro und Ramirez in der ARD
Es wurde viel spekuliert und es wurden diverse Wünsche geäußert. – Ein ausführlicher Wunschzettel der Band Zarate findet sich im Übrigen hier (03.10.07 – scroll down).

Die einzige Wahrheit ist allerdings die, dass der Meister mentale Höchstleistung aufbringen musste. Nach der Aufzeichnung der Quiz-Show mit Jörg Pilawa fiel Il Magistro in einen entsprechenden Ermüdungsschlaf, der 19 Stunden andauerte, denn die laufende Gedankenübertragung zu Ramirez während der Aufzeichnung zehrte sichtlich an dessen Kräften.

Bei der 50.000-¤-Frage nach Goodyears Erfindung im 19. Jahrhundert (es war das Kondom!!) war dann auch des Magistro Eckarts mentale Energie vollkommen verbraucht. So musste man sich mit 30.000? begnügen und abreisen.

Genug allerdings für eine umfassende Renovierung des Wohnwagens von Jefe Il Magistro, das Regime.

Da für die Band lediglich neue Trikots zu Auftrittszwecken heraus sprangen, schrieb der Mitarbeitervertreter des Circo Ambulante einen erbosten Brief an die Geschäftsleitung des PAC, der hier erstmals an die Öffentlichkeit geht:

„Sehr geehrter Senor Il Magistro. Es reicht. Nicht nur, dass die sanitären Zustände im Circo unerträglich sind, die Lebensmittelrationierung in 2007 um 2,5% zugenommen hat, und auch mein Wunsch nach neuen Kontaktlinsen nicht gewährt wurde, muss ich nun noch zu unserem Leidwesen feststellen, dass Sie einen Großteil des gewonnen Geldes bei Jorge Pilawa in die Renovierung Ihres Privatwohnwagens gesteckt haben.

Die vergoldeten Kerzenleuchter und der neue rote Plüsch an den Wänden Ihres Wohnbereichs, sowie die neuen mit Ihrem Logo handbestickten Decken aus Schurwolle, erscheinen uns erheblich überzogen und ungerecht.

Mein Mitmusiker Antonio prangert schon seit längerem an, dass Sie seinen Business-Plan für seine neue Kollektion Golf-Cloggs notorisch übergehen, obwohl eine beträchtliche Rendite winken würde. Meine Eingabe auf Erhöhung der täglichen Ration Pisco wird ebenfalls nicht bearbeitet und ignoriert.

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen im Namen der Angestellten des Panoptico Acustico Curioso mitteilen, dass wir die von Ihnen geplante Hundedressurnummer nicht erarbeiten werden, da ein zusätzlicher Esser unsere Situation erheblich verschlechtern würde. Außerdem ist der Kostenvoranschlag des Schneiders für das Hundekostüm heute angekommen. Diese Tatsache bestärkt uns die Nummer zu boykottieren, weil uns der Preis für die rosa Kragenmanschette aus Tüll erheblich zu teuer erscheint.

Mit erbosten Grüßen, Ihr Miguel Zarate.“

Miguel Zarate erhielt im Sommer 2007 folgende Antwort:

„Ehrenwerte Gitarrensensation und Mitarbeitervertreter, Miguel Zaratè!

Auf Ihr Schreiben hin behalte ich mir folgende Konsequenzen vor:

Ihrer Kritik entnehme ich, dass die Band mit diversen Zuständen in und um den Wanderzirkus herum nicht zufrieden ist. Aus diesem Grund habe ich die Booking-Bemühungen radikal erhöht und strebe für 2008 zwischen 120-140 europaweite Gastspiele an.

Durch das Reisen werden Sie und Ihre Bandmitglieder nicht mehr mit den für Sie scheinbar skandalösen Zuständen konfrontiert. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Sie dadurch ca. ein halbes Jahr von zuhause weg sein werden. Informieren Sie darüber auch Ihre Mitmusiker.

Durch die von Ihnen unterzeichneten vertraglichen Modalitäten erwarte ich keinerlei Rückmeldung hierzu.

Mit einem sich empfehlenden Gruß, Ihr Director, Vorgesetzter und Weisungsbefugter

Magistro Eckart.“

Nach einer nur kurz fest gestellten atmosphärischen Kälte im Lager des PAC, gab es dann doch ein Versöhnungsangebot der Chefetage. Alle Mitglieder des Panoptico erhielten ein Geschenk. Das im Goldrahmen gefasste Bild, das während der Quiz-Show aufgenommen wurde, wurde vom Meister selbst in allen Wohnwägen gut sichtbar angebracht. Ein Zeichen von Größe, wie Ramirez findet.

Il Magistro isst eine Glühbirne im Ersten Deutschen Fernsehen

Alle Bilder aus der Quiz-Show mit Jörg Pilawa

La Capital de Alemania: Un sitio muy grande que se llama: Berlin!

Zaratè gastieren in Berlin. In mehreren Konzerten sorgten Sie auch in der Hauptstadt für Furore. Ob in der angesagtesten Frittenbude Berlins oder in einer der aufregendsten Strandbars, Zaratè transportieren wie immer eine „atmosfera muy transcultural“.

Wie bemüht die Gäste um die Banda waren, entnimmt man dem Foto unten. Zarate bedanken sich nochmals recht herzlich für das Gastspiel, die freundliche Unterstützung
und das heißblütige Personal mit Publikum des Salon de Fritas! Viva! Viva!

In 2008 wird Berlin auch ein Ziel des PAC's sein, so viel steht fest!
Den Gesamtrückblick „Berlin“ gibt es im Diary vom 18.06.07 (scroll down) nachzulesen.

Poco trabajo, mucho dinero, pulque barato, Viva Zarate!

Una Banda muy sportivo y moderno: Zaratè-Diseno.
Ein neues Markenzeichen der Band Zarate ist geboren. Die Auftrittsuniformen von Schnittkunst lassen Ramirez und die Zarate-Hermanos noch eleganter und sportlicher erscheinen. Die maßgeschneiderten Kostüme, die mit feinstem Herrenstoff ausgestattet sind, entlocken dem Publikum bewundernde Zu- und Ausrufe!

Ob als Zirkusband oder als gutaussehende Herrenunterhalter mit Gitarre, Bass, Ritmo und Gesang: gern gesehen und gern genommen sind die Hermanos, weil gut gekleidet und unerhört geschmackvoll. Beneidenswert ist Antonio. Er trägt seit 2007 Rüsche auf Brust.

Niemand anderer kann tragen, was er trägt: „Nach meiner Entführung, weiß ich was es heißt sich in Klamotten wohl zu fühlen. Es ist herrlich sich vor den Gigs die Manschettenknöpfe zuzumachen, sich zu frisieren und eine Hose zu tragen, die genau auf den Hüften sitzt und so wonderful zu meinem roten Stiefeletten passen. Du gehst rein in das Concierto wie ein Caruso oder ein früher Rob Zombie. Es ist einfach beatifuuul!“ Si, Antonio, que beatiful!

Die Feste werden gefeiert, wie sie fallen und immer adäquat dazu gekleidet: Zarate!

2008: Was das neue Jahr bringt
Und hier abschließend die Wünsche des Panoptico zum neuen Jahr:

Il Magistro: „Ich wünsche mir, dass dieses unsägliche Bild (s.u.) endlich aus dem Verkehr gezogen wird. Ich habe den Fotografen mehrmals auf dem Rechtsweg verklagt und ihm auch diverse Voodoo-Flüche zukommen lassen, es ist nichts zu machen.

Das Schlimmste an der Sache ist, dass der freche Hund Josè-Maria das Bild ständig dazu nutzt, mir vorzuhalten, er könne keinen RESPEKT mehr vor mir haben. Manchmal erwische ich ihn, wie er mit den anderen Latino-Chicos zusammen steht und mit ihnen rumgackert. Dann sehe ich, wie er das Bild demonstrativ vor mir wegsteckt.

Er kommt dann anschließend zu mir rüber und fragt mich scheinheilig, ob er mir einen Gefallen tun kann... 'Magistro, brauchst du was von der Tankstelle?' oder 'Magistro, ich hab Dir wieder einen neuen Sample gemacht, es ist eine kleine Hymne auf den Fakirismus. Soll ich es mit den anderen einstudieren, für Geburstage und so?..'

Und dann höre ich ihn, wie er weg geht und sich lustig macht, so in der Art 'hoho der olle Magistro mit seinen Hasenohren' und so. Ich hasse es. Alles nur wegen diesem Bild. Das Bild muss weg! Die ganze Autorität ist beim Teufel!“

Fürchtet um seine Autorität in 2008 - Il Magistro Eckart de Lago Lones

Miguel Zarate: „Was soll ich groß sagen...es gibt mehrere Dinge, die ich mir wünsche. Mein größter Wunsch ist allerdings, dass die Städtepartnerschaft zwischen Zarate/ARG und Regensburgo/GER baldmöglichst über die Bühne geht.

Ich habe von steuerlicher Seite alles geklärt. Die Mobilitäten sind klar, die Zuständigkeiten geklärt. Fehlt nur noch das OK des Magistro. Der will von der Sache mal wieder nichts wissen. Er sagt, es sei nicht lukrativ genug. Die Wirtschaftskrise sei in Argentinien noch immer spürbar.

Deswegen gab es wieder einmal ein kategorisches "NO!". Ich werde aus diesem Grund nächstes Jahr der Artistengewerkschaft beitreten und mich intensiv beraten lassen!“

Der rote Miguel singt die Arie der Arbeiter: „Vamos, Leute wir ziehen gegen das Kapital!“

Antonio Zarate: „Für mich ist eindeutig, was es anzustreben gibt in diesem nächsten Jahr:

1. Ich werde die spanische Version der EU- Nichtraucherrichtlinie vertonen und damit in Omsk, Moskau, Belfast, Rom und Paris gastieren. Interessenten, ich brauche noch stimmliche Unterstützung!!! Ich werde den Herrschaften zeigen, was es heißt eine Geisel des Nikotins so zu behandeln. Ich kämpfe für mein Recht als Raucher und damit für alle Raucher dieser Welt! Para mis amiges para te!

2. und letztens: ich werde an einem Casting für einen Latinosplatterfilm teilnehmen. Ich habe ein wahnsinnig aussagekräftiges Bewerbungsfoto dazu eingeschickt. Ich hoffe es klappt. Sicher werdet Ihr meinen, dass ich die Gruselperson bin. Aber ihr täuscht Euch...schaut genau hin...das Gruselige ist rechts neben mir! Feliz Navidad y un buen nuevo ano, chicos!

La Gabinete de Horror: featuring Antonio „Tupolev“ Zarate, rauchend

Ramirez: „Ich wünsche mir, dass mir noch viele wunderbare Einfälle aus meinem Gehirn gleiten, dass die Wünsche aller Beteiligten des PAC wahr werden, dass sich die FALSE PROPHETS reformieren, dass wir es nach Las Vegas schaffen und dass alle Familien dieser Welt gesund bleiben!

Außerdem werde ich mir für mein chronisches Stirnhöhlenleiden Ganzkörperrotlicht anschaffen. Ich habe es schon mal ausprobiert, es wirkt Wunder(bar)!“

Ramirez im Ganzkörperrotlicht

Jose- Maria: „Nachdem schon alles gesagt ist, möchte ich nun noch einen draufsetzen und die allerneuesten News loswerden: ich habe mich um eine DJ-Lizenz für die nächste Mars-Expedition der NASA beworben. Die Jungs brauchen coole Mucke, deswegen habe ich mir auch schon die temperaturresistenten Kopfhörer von Alpha-Centauri geholt. Leute, schaut Euch das an. Josè Maria ist bald auf dem Mars!“

The Trip to the Mars with Josè Maria

Don Marten Pesos: „Ich besorge mir nächstes Jahr eine Flüstertüte. Der Sound auf den PAC/Zarate-Gigs ist immer so genial, dass ich mich mit meiner Stimme kaum durchsetzen kann!“

Plärren in 2008 nur noch mit Megaphon: Don Marten Pesos

Meine Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, Euch allen ein gesundes neues Jahr 2008. Wie immer mit Zarate und dem Panoptico Acustico Curioso!


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