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Diary August 2006

Diary-Übersicht | 2006: Juni


08.08.06

Wasser lief an 450 Menschen und an den Wänden herab - und hinterher das Cerveza umso besser

Ein paar Konzertimpressionen von La Vela Puerca und Zarate am 01.08.06 aus der Alten Mälzerei, Regensburg von Farina http://www.farina.rockt.de. Muchas Gracias Senorita!

Ein herrlicher Abend!

La Vela sind wirklich mitunter die nettesten Kollegen, die mir seit langem begegnet sind.
Auf diesem Wege die besten Wünsche für diese grandiose Combo und den sympathischen Sänger Sebastian, der auf einigen der Bilder zu sehen ist.

Es verwundert nicht, dass Klein-Julito, der bezaubernde Nachwuchs im Hause Gonzales am liebsten Song Numero 14 von La Contraluz hört!

Als wunderbarer Nebeneffekt wird mir auch immer das Catering von Senor Uli im Gedächtnis beiben: Männer aus Uruguay (und natürlich Mexiko und Argentinien), die original Regensburger Schweinsbraten mit Kartoffelknödel verspeisen.

Que rico!!!!!!

Zarate holen das Publikum ab!

Weitere schöne Begebenheit.
Vor dem Konzert werden noch Fans vom Thon-Dittmer-Palais abgeholt, die noch nicht informiert waren, dass wegen der unsicheren Wetterlage das Konzert nach innen in die Alte Mälzerei auf den Galgenberg verlegt wurde.

Zarate gründen also den ersten musikalischen Gig-Shuttle.

Singend mit dem Mälze-Kleinbus in die Innenstadt, dann springend-singend aus dem Bus auf den Haidplatz, anschließend singend-die Leute in den Bus einladend (freiwillig versteht sich!!!) und abschließend singend-das Shuttle-Publikum an der Mälze ausladend.

Unterwegs gabs dann die Zarate-Gassenhauer uplugged, si claro.

Die Band samt Publikum und Labelchef Don Pesos hinten auf der Ladefläche, Ramirez vorne im Bus nach hinten durchs Fenster - claro: singend.

Nun, welche Band kann dies von sich behaupten: Die Band holte ihr Publikum ab, persönlich und musikalisch! Vamos!

Ein wirklich schöner Abend trotz schlechten Wetters. Und eine Anmerkung sei hier noch erlaubt: durchnässter wären die Leute draußen sicher nicht geworden....

...und hier gehts noch zu den Fotos vom Veranstalter selbst:
http://www.dasgutekonzert.de/bilder/lavelapuerca/index.html


01.08.06

Noche Azul - Blaue Nacht im Stadtpark der Ostdeutschen Galerie

Was war das für ein herrliches Fest. Eine Fiesta muy famoso.

Zarate und Meister Eckarts Kuriositätenkabinett, besser bekannt als Panoptico Acustico Curioso (PAC), gastieren im Stadtpark von Regensburg und rotieren im Stile eines Zirkeltrainings über die Neben- und Hauptbühne des prächtigen Areals.

Gänzlich ohne Technik die ersten beiden Auftritte von Zarate solo. Ramirez und seine drei stummen Freunde brennen ein Feuerwerk aus Rhythmus und Leidenschaft ab. Josè Zarate, erstmals als mobile Djembesensation, Antonio und Miguel zeigen erstmals ihre fantastische einstudierte Tanzchoreographie.

Parallel auf den Nebenbühnen unser Companero Magistro Eckart solo, der im Akkord Flammen und Glühbirnen verpeist, außerdem Stelzengeher (das charmante Trio Grande), Jongleure (Andy Snatch) und andere Artisten, die sich ein Stelldichein geben. Que lindo!

Auf der Hauptbühne ist dann das PAC komplett, nuestro amigo, Jadoo Singh aus dem Hause Gabineta de las Curiosidades, trägt Frauen über Scherben, macht es sich wie immer auf dem Nagelbrett bequem und lässt dabei noch die Damen auf seinem Rücken sitzen (Fotografia!).

Es esto mucho mucho periculoso.

Der erprobte Wanderzirkus schlägt jedoch die Gefahren mit Feuer, Spielfreude und Tanzakrobatik in die Flucht.

Viva el PAC, Viva Magistro, Viva Zarate!

Ein besonderes Muchas! an Phil Starzinger für die gelungen Bilder!


Jadoo Singh aus dem Hause Meister Eckarts Kurisoitätenkabinett besitzt außergewöhnliche Durchblutung!


Antonio Zarate, getragen vom Geiste des PAC


Ein Abend des Staunens! Ver, Oir, Asombrar!


Zarate baillando!


Ramirez y Arbol

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01.08.06

Familia Gonzales - Ramirez Homestory Parte Numero Uno

Nach einer kurzen Sommerpause im Juli 2006 sollen meine geschätzten Leserinnen und Leser nicht länger auf die Folter gespannt werden und den Nachwuchs im Hause Gonzales bejubeln dürfen. Aus diesem Anlass wird hier im Diary ein ganz normaler Tag im Hause Gonzales als Fortsetzungsgeschichte nachgezeichnet:

Morgens 11.30 Uhr. Ich erhebe mich aus meinem Bett, habe die ganze Nacht damit zugebracht die Geburt von Julito irgendwie belletristisch in meine Memoiren zu verarbeiten, was mir bis dato allerdings noch nicht zufriedenstellend gelungen ist. Zu berührend war dieser Moment als das man ihn nach so kurzer Zeit in Worte fassen könnte.

Etwas mürrisch setze ich mich also an den noch gedeckten Frühstückstisch und lasse mir mein Rührei mit Mojo schmecken.

Kurz darauf stürzt Loretta mit Julito aufgeregt herein. Ich begrüße die beiden, lobe die ausgezeichneten Huevos Revueltos und nippe an meinem Cafè con Leche.

"Ramirez, Ramirez, Ruben Fonseca der durchgeknallte Fotograf aus Uruguay ist in der Stadt. Ich habe ihn am Markt getroffen. Er hat mich gleich wieder erkannt. Er sagte das Konzert von Euch in Montevideo sei immer noch unvergesslich für Uruguay. Als er Julito im Tragetuch gesehen hat, meinte er, wir sollten unbedingt Fotos von dem entzückenden Kerl machen. Er möchte vorbei kommen. Was meinst Du?"

Ich streichle meinen Sohn über den Kopf. "Ich weiß nicht, glaubst Du, dass Ruben der richtige Mann für diese Sache ist?".

"Na klar!", entgegnet Loretta "in einer halben Stunde ist er da!"

Julito wackelt ein wenig mit dem Köpfchen. Ich werte dies als Zustimmung, begebe mich ins Bad, wo ich mich der ausgiebigen Gesichtspflege und Trockenrasur hingebe. Die tägliche Bartpflege, eines meiner Steckenpferde, kommt selten zu kurz außer es stehen morgendliche Termine außer Haus an. Das Moschus-Rasierwasser ist leider aus und während ich mich so vor mich hin ärgere, klingelt das Telefon.

Josè Maria Zarate berichtet von einer Anfrage vom Diario Rosario, dem Nachrichtenblatt aus der gleichnamigen argentinischen Stadt. Das Blatt interessiere sich für ein Interview, da die Städtepartnerschaft zwischen Regensburg und Zaratè ein erhebliches Aufsehen in der dortigen südamerikanischen Region ausgelöst habe.

Schön denke ich bei mir, endlich hat sich die jahrelange Arbeit von Miguel ausgezahlt.

"Josè wir müssen unbedingt daran weiter arbeiten. Möglicherweise haben wir eine Chance und können Regensburg endlich als das "San Pedro Bavaria" vorschlagen. Das hätte sicher auch erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus."

"Du sagst es, claro", meint Josè und dass er jetzt sofort auflegen müsse, da sein anderes Telefon schon wieder klingele.

Apropos Klingeln. Es klingelt an der Tür. Ich freue mich über den neuen Klingelton unser Haustür. Ein ausgewachsenes und aufgeregtes Iaah-Wiehern eines Esels ist im Hause laut und durchdringend zu hören.

Als ich öffne hat Ruben schon seine Kamera aufgebaut. "Ramirez komm raus" ruft er "es ist definitiv dein Tag heute".

Ruben hat schon wieder eine mächtige Schnapsfahne.

"Du willst heute noch fotografieren mit Deinem Ungetüm hier", frage ich und deute auf seine monströse Kamera.

"Ramirez es ist alles besprochen. Loretta hat mir schon den Vorschuss gegeben und ich hab mir darauf gleich einen gegönnt zur Feier des Tages." Er hält mir seinen Flachmann hin, ich lehne dankend ab.

Ich habe noch den unglücklichen Vorfall im Kopf als einer unserer Fans mit zu viel Pisco im Blut von der Ambulanz weggebracht werden musste.

Trotzdem - der Geruch des Zeugs erinnert mich ein wenig an mein Rasierwasser woraufhin ich mir eine kleine Dosis für meine Haut gönne. Kurz darauf muss ich dringend in den Keller und mir eine Eismanschette auf die Haut legen, da das Zeug brennt wie Feuer. Ruben lacht.
"He, Ramirez das Zeug ist stark, peruanischer Pisco, 76%. Das ist Fuego!"

Loretta kommt. "Wie siehst Du denn aus? Gerade heute wo der Fotograf da ist! Hast Du hohen Blutdruck?"

"Das vergeht", meine ich lapidar und gehe nochmals in den Keller. Die Eismanschette wechseln.

Inzwischen hat sich Ruben in der Wohnküche nieder gelassen und nippt an seinem Flachmann.

"Das kann dauern", meint er nur und ißt das restliche Rührei vom Teller.

(Fortsetzung folgt)


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