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Diary Juni 2005

Diary-Übersicht | 2005: Mai


27.06.05

Regensburg, RockCiudad- (gta)

Zarate lassen Regen vergessen

Regensburg ist nicht erst seit vergangenem Samstag um eine musikalische Sensation reicher. Vier Männer aus Argentinien und Mexiko, die schon seit längerer Zeit ortsansässig in Regensburg sind, haben es geschafft sich mit akustischer Rockmusik, Rhythmus und Charme in die Herzen der Zuhörerschaft am Cafe Paletti zu spielen und den einsetzenden Regen vergessen zu machen.

Das Publikum hatte lateinamerikanisches Blut in den Adern. 'Otra Mas'-Sprechchöre ließen Zarate einfach nicht zur Ruhe kommen.

An dieser Stelle sei den fantastischen ZuschauerInnen für Ihre Unterstützung, Ihren Applaus und Ihre Sympathie intensivst gedankt!

Ihr wart die eigentliche Sensation des Abends!!!

Nach dem Konzert gab es exklusiv für die hiesige Leserschaft folgende Aussagen von Ramirez zu hören:

"Ramirez, warum hat man von eurer Band Zarate noch nie etwas in Regensburg gehört?"

Ramirez: "Es ist so, dass ich auf der Bühne immer zu aufgeregt bin, um deutsch zu sprechen, deswegen mache ich alle Ansagen immer in spanisch. Meist nuschle ich auch immer ein bisschen. Viele Menschen verstehen deswegen sogar oft nicht einmal unseren Bandnamen.
Statt Zarate, hört es sich an, als würde ich Salatte oder ähnliches sagen. Vielleicht ist das ein Grund, warum man uns eventuell eher als Gartenbauer oder Gemüsezüchter wahr nimmt, statt als Musiker."

"Seid ihr tatsächlich aus Argentinien und Mexiko? Euer Schlagzeuger spricht ja perfekt deutsch, um nicht zu sagen perfekt bayerisch?"

Ramirez: "Tja, mit Josè ist es so, dass er oft vergisst, dass er eigentlich stumm ist. Er und die anderen beiden Kollegen Antonio und Miguel sind ja ursprünglich Mariachis, die nach vielen Misserfolgen mit Ihrer Musik in Argentinien ihr Glück in Estados Unidos versuchen wollten. Klar, wer will schon im tangodominierten Argentinien Mariachis hören? Sie haben dann versucht, sich als Viehtreiber Geld zu verdienen und eine Herde Rinder in Argentinien angenommen, die sie eigentlich nach Mexiko treiben sollten. Das Geschäft da unten mit Viehzucht ist sehr hart. Deshalb muss man als Viehzüchter schon mal mit unsauberen Geschäftsmethoden arbeiten, um sich gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen. Das hat zur Folge, dass man den Gauchos sofort bei Dienstantritt die Zunge raus schneidet, damit sie keine Geheimnisse preis geben können. Josè vergisst oft, welches Schicksal ihm widerfahren ist. Deshalb lebt er genauso wie Antonio gefährlich. Die argentinische Rindermafia ist überall und wenn die mitbekommen, dass José und Antonio gar nicht stumm sind, dann könnten evtl. weitere Attentate folgen.... Trotzdem bin ich immer über seine Risikobereitschaft froh, denn er übersetzt ganz wunderbar"

"Das hört sich ja ganz schön gefährlich an..."

Ramirez: "Nun, was ist schon gefährlich? Es war sicherlich gefährlicher mit Mariachi in Argentinien aufzutreten. Das ist, wie wenn man in Bayern in einem Bierzelt plattdeutsch singt!"

"Was sind Eure nächsten Ziele"

Ramirez: "Wir müssen unsere Fans endlich mit einem Tonträger beglücken. Das sind wir Ihnen nach dem heutigen Abend im Paletti wirklich schuldig! Außerdem wird unser Internetauftritt aktualisiert. Man findet uns weiterhin unter www.zaratemusic.de"

"Und wann kann man damit rechnen?"

Ramirez: "Wissen Sie, rechnen ist ein verbreitetes Problem bei Musikern. Da wird aus Sommer schon mal Winter, verrechnet hat man sich schnell. Es ist aber in naher Zukunft einiges geplant, so viel kann ich versprechen!"

"Wann kann man Euch wieder sehen und hören?"

Ramirez: "Wir freuen uns, für unser Regensburger Publikum noch ein Konzert spielen zu dürfen. Am Sonntag, den 31.07. in der Alten Mälzerei. Da soll das Galgenbergfest einen würdigen Ausklang erfahren. Dann streben wir ein regelmäßiges Angebot an. Vielleicht in den Fußgängerzonen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz oder wo auch immer. Wir freuen uns immer über Einladungen, muchas gracias a todo!"

Zarate - züchten definitiv kein Gemüse, Salate oder ähnliches


13.06.05

ueTheater spielt "Die Grantlhubers und der Sinn des Lebens"

Das ueTheater spielt wieder einmal ein selbst gemachtes Stück. Kurt Raster bleibt seiner Linie treu und statt Verlagen Geld für nix in den Rachen zu werfen, werden selbst Stücke geschrieben. Diesmal ein Bauerntheater, das natürlich mit viel politischer Kritik gewürzt ist.
Ramirez ist schon sehr gespannt und hofft auf riesige Besucherströme an folgenden Tagen am Theater an der Uni:

Sonntag, 19.06.05 bis Donnerstag, 23.06.05, jeweils um 19.30 Uhr

Natürlich sind auch die Eintrittspreise sozial verträglich. Es werden +/- 5 € entrichtet (je nach Stärke des Geldbeutels).

Also, nichts wie hin!!


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Ramirez TA - Transforming Arts • Acting • Speaking • Performance • Music